Heimatmuseum

Objekte digital ansehen

Der Windmühlen- und Verschönerungsverein Gettorf e. V. ist mit seinem Heimatmuseum Mitglied im digiCULT-Verbund eG. Die digiCULT-Software ermöglicht die Datenerfassung von Exponaten nach aktuellen Dokumentations-Standards unter Verwendung von kontrolliertem Vokabular.

Ein Teil unserer Objekte ist bereits digital erfasst und kann unter Museen Nord > Objekte eingesehen werden.

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Unser Museum – eine lebendige Begegnungsstätte der Generationen

Gettorf – Mittelpunktgemeinde im Dänischen Wohld – liegt inmitten einer lieblichen Landschaft, das leuchtende Blau der Ostsee oder die gelben Rapsfelder laden zu ausgiebigen Wanderungen oder Radtouren ein. Gettorf ist ein Ort mit hoher Wohn- und Freizeitqualität, wo auch kulturelle und touristische Einrichtungen für den Besucher von Interesse sind.

Unser Heimatmuseum mit seinen verschiedenen Abteilungen, wie der Remise und seinem Archiv in der Mühle „Rosa“, sind hier besonders zu erwähnen. Präsentiert wird die Geschichte dieser Region von Handwerk, Landwirtschaft, Haus und Küche, von Schule und Kindheit sowie die eigene Geschichte des Dorfes und der umliegenden Landschaft. Einen Überblick können Sie sich bei einem Rundgang durch das Museum verschaffen.

Die umfangreiche Ausstattung des sogenannten „Seidelzimmers“ und der Schulstube zur Jahrhundertwende bilden einen besonderen kulturellen Schatz.

In einem Begegnungsraum bieten wir Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art an, so dass das Miteinander von Jung und Alt das Museum zu einem Mehrgenerationenhaus werden lässt.

Unser Museumsteam freut sich, auch Sie bald zu einem kulturellen Austausch begrüßen zu können. Seien Sie uns herzlich willkommen.

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Seidelzimmer

Der Lehrer August Seidel (1873-1944) hat uns viele seiner persönlichen Gegenstände überlassen. Seine Sammlung beinhaltet zu einem großen Teil hauswirtschaftliche Geräte des 19.Jahrhunderts. Aber auch Steinbeile gehören dazu, denn das Interesse des Heimatforschers reichte von naturkundlicher über ur- und frühgeschichtliche Forschung.

Webstuhl

Webstuhl aus dem Jahre 1869

Der Webstuhl von 1869 fand einen angemessenen Platz im neu gestalteten Textilzimmer. Anfang 2018 wurde das Museum durch einen Anbau erweitert. Präsentiert wird hier Kleidung, Wäsche, eine Aussteuertruhe u.v.m.

Schusterwerkstatt

Schuster bleib bei deinen Leisten. Die vollständig eingerichtete Schusterwerkstatt zeigt neben den Leisten auch wunderschön gestaltete Meisterbriefe aus den Jahren 1882, 1891 und 1927.

Geschirr Firma Potratz
Die Töpferei Potratz stellte in den Jahre 1946 – 1950 in der Süderstraße Gettorfer Heimkunst her.

Geschirrschrank

Geschirrschrank mit Kellinghusener FayencenEin besonderes Schmuckstück ist der Geschirrschrank um 1750 mit Kellinghusener Fayencen aus dem 19. Jahrhundert. Auch dieser Schrank befindet sich in der Wohnung des Lehrer Seidel.

Bügeleisen

Im Textilzimmer findet der Besucher einen kleinen Überblick über die Geschichte des Bügeleisens.

Pickelhauben

Pickelhaube des Gendarmerie-Wachtmeisters Mory

Die Pickelhaube gehörte als Kopfschmuck dem letzten berittenen Gendarmerie-Wachtmeister Albin Mory aus Gettorf

Schulzimmer

Einblick in die historische Schulstube

Die Schulstube um die Jahrhundertwende versetzt die Besucher und Besucherinnen in die wilhelminische Schulzeit. Matrosenkragen, Schürze, Schiefertafel und viele andere Exponate repräsentieren hier ein Stück Zeitgeschichte im Zeitrahmen 1875 – 1950. Sämtliche Ausstellungsgegenstände stammen aus der Privatsammlung der ehemaligen Lehrerin Christine Strüfing. Weitere Ausführungen hierzu finden Sie unter der Historischen Schulstube.

Altes Handwerk

Die einzelnen handwerklichen Tätigkeiten in den verschiedenen Abteilungen und in der Remise führen zum alten Handwerk, den alten Berufen, den Lebensformen sowie zu den gelebten Familienstrukturen. Sie vergegenwärtigen das Leben auf dem Lande und zeigen längst vergessene Haushaltstechniken.

Geschichte aus unserer Landschaft

Das Museum besitzt eine vor- und frühgeschichtliche Sammlung von Artefakten, die auch durch die Funde aus den umliegenden Feldern präsentiert und thematisch in den schulischen Unterricht eingebunden werden können. Das Schulzimmer zeigt ebenfalls entsprechende Exponate und Materialien für den heimatkundlichen Unterricht. Sachkundliche Themen können durch einen umfangreichen Fundus von alten Schulwandbildern und Schautafeln ergänzt werden.

 Kinderspiele – ein Blick in die Kindheit von vor 100 Jahren

Das Spiel für Kinder in alten Zeiten wird in einigen Exponaten vorgestellt. Neben dem Spielzeug, „typisch Junge – typisch Mädchen“, sind Handarbeiten mit Wolle und „Strickliesel“ oft die einzige Möglichkeit gewesen, um das Spielen der Dorfkinder zu erfreuen. Aber auch die Spiele draußen können wie Kippel-Kappel oder das Murmelspiel gezeigt und in Projektformen mit weiteren Tanz- und Spielliedern ergänzt werden. Neben den kleinen Besuchern erfreuen uns dabei die handwerklichen Helfer in der Unterstützung, auch durch Besucher und ortsansässige Einrichtungen.