Aktuelles

Mühle „Rosa“ hat ihre Flügel wieder

Am heutigen Dienstag, 23.11.2021, hat unsere Windmühle „Rosa“ ihre Flügel wiederbekommen. Damit neigen sich die Sanierungs- und Renovierungsarbeiten dem Ende entgegen. An der Mühle selbst sind die Innen- und Außenarbeiten abgeschlossen. Restarbeiten im Bereich der Entwässerung sowie an den Außenanlagen werden zeitnah ausgeführt. Die Gesamtkosten für die Sanierung der Mühle belaufen sich auf rund 730.000.- €

Wir freuen uns schon auf den Tag der offiziellen Wiedereröffnung.

 

Bericht von der Jahreshauptversammlung

Aufgrund der Coronapandemie konnten wir unsere planmäßige Jahreshauptversammlung nicht, wie vorgesehen im Februar, durchführen. Diese fand nun aber am 13. September 2021 im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Gettorf statt. Da der 1. Vorsitzende Kurt Arndt ortsabwesend verhindert war, leitete zunächst die 2. Vorsitzende Barbara Kemnitz die Versammlung und im weiteren Verlauf der neu gewählte 2. Vorsitzende Burkhard Kasten. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Berichte des Vorstandes und der Kassenwartin, sowie die Wahlen. Die Wahlen führten zur Neu- und Umbesetzung des Vorstandes. Hier die Ergebnisse:

  • Vorsitzender: Kurt Arndt für 2 Jahre
  • Vorsitzender: Burckhard Kasten für 1 Jahr
  • Kassenwartin: Kerstin Drümmer für 2 Jahre
  • Beisitzer: Wolfgang Schlewitz für 2 Jahre
  • Beisitzerin: Barbara Kemnitz für 1 Jahr
  • Kassenprüferin: Helga Ballert für 2 Jahre

Unser Verein hatte in den Jahren 2019 und 2020 den Verlust von insgesamt 12 Mitgliedern zu beklagen. Leider sind in dieser Zeit 7 langjährige Mitglieder verstorben. Die anderen Austritte ergaben sich u. a. aus Wegzügen. 4 neue Mitglieder sind dem Verein dankenswerterweise beigetraten, so dass die aktuelle Mitgliederzahl 87 beträgt (Stand: Oktober 2021).

Geplant ist, die nächste Jahreshauptversammlung wieder planmäßig Ende Februar durchzuführen. Der entsprechende Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Maikranz am Zunftbaum aufgehängt

Rechtzeitig zum 01. Mai wurde am neuen Zunftbaum auf dem Karl-Kolbe-Platz ein Maikranz aufgehängt. Unser Verein hat die Kosten für den Kranz übernommen.

Das traditionelle Gebinde wurde mit langen, blau-weiß-roten Bändchen geschmückt, analog zu unseren Landesfarben. Ein wünschenswert größer Kranz kann nicht aufgehängt werden. Der zulässige Durchmesser beträgt 1,0 m. Dieses sind Vorgaben aus der Statik des Zunftbaumes sowie der Einstufung der Gemeinde Gettorf in die Windlastzone 3.

Pandemiebedingt kann am 01. Mai leider auf dem Karl-Kolbe-Platz keine Veranstaltung der Vereine stattfinden, die jährlich unter Beteiligung der Bevölkerung stattfinden soll.

Wir hoffen sehr, dass dieses Vorhaben in kommenden Jahren wieder möglich sein wird.

„Deutscher Mühlentag“ verschoben

 

Die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde (DGM) lädt 2021 wieder alle Mühlen zur Teilnahme am „Deutschen Mühlentag“ ein. Dieser findet nun am 12.09.2021, parallel mit der Durchführung mit dem „Tag des Offenen Denkmals“, statt.

27. Januar 2021– 25 Jahre Heimatmuseum Gettorf

Am 27. Januar 1996 konnte in Gettorf, in der Mühlenstraße 19, wieder ein Heimatmuseum eröffnet werden.

Bereits im Jahre 1931 hatte der Leiter der damaligen Gettorfer Volksschule, Walther Trede, die Idee, in Gettorf ein Heimatmuseum zu gründen. Das Heimatmuseum sollte das illustrierte Buch der Heimat werden. 1932 wurden Bürger*innen der Gemeinde Gettorf, Vereine und Verbände, Sparkassen und Banken und Schulkinder aufgerufen, die Errichtung eines Heimatmuseums in einem Klassenraum der Volksschule zu ermöglichen. Am 18.April 1933 wurde eine Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde im Dänischen Wohld gegründet, die Mitträger der Fördergemeinschaft des Gettorfer Heimatmuseums wurde. Im festlich hergerichteten Schulhaus wurde am 10. September 1933 das Heimatmuseum eröffnet. Im Laufe der folgenden Jahre erfreute sich das Heimatmuseum in Gettorf großer Beliebtheit, mit vielen Ausstellungen und Veranstaltungen. Durch die Wirren des zweiten Weltkrieges mussten 1943 die Exponate des Gettorfer Heimatmuseums, wegen der Gefahr des Verlustes, magaziniert werden. Ab 1945 wurde die Museumsräume für die Aufnahme von Flüchtlingen benötigt. Ende der 50er Jahre lagerte man die Exponate des Gettorfer Heimatmuseums nach Eckernförde aus. Von dort aus sind die Exponate spurlos verschwunden und konnten nicht wieder aufgefunden werden. Das war das Ende des ersten Gettorfer Heimatmuseums.

Der Gettorfer Lehrer August Seidel, ein hervorragender Heimatforscher und Autor vieler heimatkundlicher Berichte, hatte in seiner Wohnung viele alte Möbelstücke und Gebrauchsgegenstände aus dem 18. und 19. Jahrhundert zusammengetragen. Er verstarb 1944. Seine Tochter überließ später das „Seidelzimmer und die Seidelsammlung“ der Heimatgemeinschaft des Kreises Eckernförde als Stiftung, mit der Maßgabe, dass die Gegenstände in Eckernförde oder Gettorf ausgestellt werden mussten. Die Gegenstände wurden zunächst auch in Eckernförde ausgestellt, nahmen allerdings zu viel Platz in Anspruch, so dass die Ausstellung wesentlich verkleinert werden sollte.

Diese Absicht rief Hans-Christian Sacht auf den Plan, der spontan äußerte, dass die Seidelstiftung dann zurück nach Gettorf genommen werde. Diese Erklärung war der erste Schritt für das zweite Gettorfer Heimatmuseum. Die Mitarbeiter des Gettorfer Gemeindearchivs erklärten sich bereit, tatkräftig bei der Errichtung eines neuen Gettorfer Heimatmuseums mitzuwirken. Dr. Dieter Kolbe, zu der Zeit Vorsitzender des Vereins und Bürgermeister Dieter Schönfeld, unterstützten das Vorhaben maßgeblich. Die Gemeinde Gettorf hattet zu der Zeit gerade das Wohnhaus in der Mühlenstraße 19 käuflich erworben, über dessen Nutzung noch nicht entschieden war. Nach erfolgreichen Verhandlungen gelang es, dass das gesamte Haus als Heimatmuseum freigegeben wurde. Ab September 1995 wurde das Gebäude frei und die erheblichen Aus- und Umbaumaßnahmen zu einem Heimatmuseum konnten durchgeführt werden.

Am 27. Januar 1996 war es soweit. Das zweite Gettorfer Heimatmuseum wurde feierlich eröffnet.

Untergebracht war in der ersten Abteilung die zurückgeholte Seidelstiftung. In der zweiten Abteilung waren aus dem Bereich von Vor- und Frühgeschichte viele Exponaten aus der Steinzeit zu bestaunen. In der dritten Abteilung wurden Gegenstände aus allen Lebensbereichen gesammelt und ausgestellt. Eine vierte Abteilung im Hause wurde für Sonderausstellungen vorgehalten.

Nach jetzigem Stand werden wir unsere Jubiläumsfeier, so dann eine wieder möglich sein wird, im Laufe des Jahres 2021 nachholen.

Mitgliederversammlung 2021

Liebe Vereinsmitglieder,
unsere jährlichen Mitgliederversammlungen  (Jahreshauptversammlungen) finden normalerweise im Februar des Jahres statt. Der Vorstand hatte für die Mitgliederversammlung 2021 ebenfalls den Februar festgelegt.

Aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemie ist dieser Termin unrealistisch geworden. Die Mitgliederversammlung wird verschoben.

Ein neuer Termin für die Mitgliederversammlung wird, sobald eine „Corona konforme“ Versammlung stattfinden kann, rechtzeitig bekanntgegeben. Satzungsgemäß wird die Einberufung per Rundschreiben erfolgen.

Aufgrund unserer Vereinssatzung ist die Verschiebung der Mitgliederversammlung möglich. Des Weiteren ist durch den Bundestag am 27.03.2020 das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivilrecht (Vereinsrecht) erlassen worden, das u. a. die Verlängerung der Amtszeit von Vorstandsmitgliedern regelt.

2020 – 2021 – Buch „Gettorf – Eine Gemeinde im Wandel der Zeit“

Burckhard Kasten, Klaus Damann, Rainer Feddersen, Hans-Christian Rohlfs und der leider inzwischen verstorbene Jürgen Maag, aus dem Archivteam unseres Vereins, arbeiten zurzeit an der Erstellung eines Buches, das den Titel „Gettorf – Eine Gemeinde im Wandel der Zeit“, tragen soll.

In diesem Buch wird in textlicher und bebilderter Form dargestellt werden, welche Veränderungen die Gemeinde Gettorf in der Vergangenheit, in den baulichen und gewerblichen Bereichen, durchlaufen hat.

Das Buch soll 2021 zur Drucklegung kommen und sodann vom Verein herausgegeben werden.

Umfangreiche Renovierungsarbeiten am Heimatmuseum

Gebäudevorderseite mit neuem Dach

Gebäuderückseite mit neuer Eindeckung

Das Dach unseres Heimatmuseums war ebenfalls in die Jahre gekommen und erneuerungsbedürftig. Dankenswerterweise hat die Gemeinde Gettorf, als Eigentümer der Immobilie, die nötigen finanziellen Mittel für eine komplette Sanierung des Daches zur Verfügung gestellt. Anfang November 2020 begannen die Arbeiten, die jetzt Ende November zum Abschluss gebracht werden konnten.

Im Zuge dieser Arbeiten wurde weiterhin eine neue Isolierung des Daches eingezogen, die Balkenlage verstärkt und der Dachboden weiter ausgebaut. Hierdurch ergibt sich für den Verein die Möglichkeit, den Dachboden optimaler als dringend benötigten Lagerraum zu nutzen.

Zum Abschluss der Renovierungsarbeiten wird im Raum der historischen Schulstube eine zusätzliche Fluchttür eingebaut.

Remise erstrahlt im neuen Glanz

1998 konnte der Verein durch Spendengelder und einen großen Eigenleistungsanteil neben dem Heimatmuseum eine Remise errichten. Ursprünglich gedacht als Unterbringung von Gettorfer Wagen und Kutschen, die in der Gettorfer Wagenbauanstalt von Heinrich Broocks in der Zeit 1889 – 1936 hergestellt wurden. Es konnte ein Gettorfer Wagen erworben werden. In kurzer Zeit füllte sich die Remise bis unters Dach mit landwirtschaftlichen Kleingeräten, einer kompletten Schmiede, Holzbearbeitungsgeräten, Torfgeschirr und weiteren Gerätschaften.
Der Farbanstrich war jetzt in die Jahre gekommen und erneuerungsbedürftig. Der Vereinsvorstand hat daraufhin beschlossen, die Remise durch eine Malerfirma streichen zu lassen. Die angefallenen Kosten von knapp 3000.- € hat der Windmühlen- und Verschönerungsverein Gettorf e. V. selbst übernommen.

Wagenremise mit neuem Anstrich

Die Remise erstrahlt nun im neuen Glanz und wartet auf viele neugierige Besucher und Besucherinnen.

 

Zunftbaum für die Gemeinde Gettorf am 02. Oktober 2020 eingeweiht

Infotafel zu den Handwerken

Seit längerer Zeit wurde in der Gemeinde Gettorf und im Handels- und Gewerbeverein Gettorf über die Aufstellung eines sogenannten Zunftbaums diskutiert. Unser Verein hatte sich dieser Diskussion angeschlossen. Hinsichtlich der Finanzierung des Vorhabens sollte, nach entsprechenden Rücksprachen, ein Antrag auf Gewährung einer Zuwendung zur Umsetzung eines Kleinprojektes im Rahmen des GAK-Regionalbudgets 2020 in der AktivRegion Eckernförder Bucht gestellt werden. Unser Verein hat sich als erforderlicher Projektträger zur Verfügung gestellt. Die LAG AktivRegion Eckernförder Bucht e.V. hat am 06.05.2020 durch Vorstandsbeschluss dem Antrag zugestimmt und damit 80% der anfallenden Kosten übernommen.

In den Folgegesprächen wurde folgende Ziele vereinbart:

  • Es soll ganzjährig ein Zunftbaum aufgestellt werden, der die in Gettorf ansässigen Gewerke und Dienstleistungen in Form von Zunftzeichen darstellt.
  • Eine Infotafel, in unmittelbarer Nähe, soll die Zunftzeichen erläutern.
  • Der Zunftbaum soll in der Mitte des Karl-Kolbe-Platzes aufgestellt werden.
  • Rund um den Zunftbaum werden Anpflanzungen erfolgen.
  • Jährlich zum 1. Mai sollen die Gewerbetreibenden, Vereine und Verbände zu einer Feier am Zunftbaum einladen.
  • Der Zunftbaum erhält einen Maienkranz, zur Adventszeit einen Adventskranz und für die übrige Jahreszeit einen Kranz, an dem Bändchen mit den Schleswig-Holstein Farben hängen.

Im Rahmen einer kleinen Feier wurde der Zunftbaum am 02.10.2020 eingeweiht. Bürgermeister Hans-Ulrich Frank und der 1.Vorsitzende unseres Vereins, Kurt Arndt, hielten kurze Grußworte.

Der neue Zunftbaum mitten auf dem Karl-Kolbe-Platz

Zunftbaum mit Adventskranz

Die Gesamtmaßnahme hat rund 15.000.- € gekostet, von denen rd. 12.000.- € aus dem GAK-Regionalbudgets getragen wurden. Der Windmühlen- und Verschönerungsverein Gettorf e. V. unterstützt dieses Projekt mit rund 3000.- €.

Handwerk und Dienstleistungen haben eine wichtige Bedeutung und Tradition für den Wirtschaftsstandort Gettorf und im Dänischen Wohld. Die Aufstellung des Zunftbaums trägt zur Förderung des Wirtschaftsstandortes Gettorf und zur Verbesserung der Ortsidentität aus Sicht des Handwerks bei. Gestärkt wird zudem die Sichtbarkeit des Handwerks im Ortsbild.

Des Weiteren trägt die Aufstellung des Zunftbaumes zur Attraktivitätssteigerung des Ortskerns bei. In Verbindung mit der Informationstafel und temporären Ausstellungen im Heimatmuseum bietet der Zunftbaum ein kulturtouristisches Angebot, fördert zudem die Kenntnis der örtlichen Bevölkerung über das Handwerk in der Region.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Frau Münzberg-Niemann, Standortmanagerin der Gemeine Gettorf, die alle wesentlichen Maßnahmen begleitet und veranlasst hat.